Energiekompass 2023

Im Alltag

Bringt viel – kostet wenig

Jetzt kann es auch schon losgehen mit dem Energiesparen.

Damit Sie dabei nicht nur Geld sparen und die Umwelt schonen, sondern auch etwas Spaß haben, können Sie bei unserem Gewinnspiel mitmachen: Gehen Sie dafür ganz einfach die folgenden Seiten wie eine "Checkliste" durch und erkennen dabei schnell, welche Punkte für Sie persönlich noch Sparpotential bieten.

Und so funktionierts:

1. Energiespartipps aufklappen, für sich checken, ggf. Umsetzung planen und ankreuzen.

2. Die Batterie lädt sich automatisch durch das "Ankreuzen" auf.

3. Am Gewinnspiel teilnehmen, etwas ganz Tolles gewinnen und sparen!

Gehen Sie jetzt also ganz einfach unsere "Checklisten" durch, nebenbei lädt sich automatisch Ihre "oben rechts" zu sehende Batterie auf. Wenn Ihr Akku wieder geladen ist, haben Sie dann sogar die Chance auf viele tolle Gewinne.

Zudem können Sie sich noch Ihre ganz persönliche Unterstützung bei der Umsetzung zusammen stellen. Dafür haben wir Ihnen kleine Helfer mit unseren "Spickzetteln" zusammengestellt und darüber hinaus die Experten unserer Region besucht.

Heizen, Kühlen, Lüften

Müssen es immer 23 Grad Celsius sein? Behaglich ist es auch zum Beispiel bei 20 Grad Celsius. Denn nur ein Grad weniger spart bis zu sechs Prozent Heizenergie. Noch mehr reduzieren lässt sich die Heizleistung nachts in Wohnzimmer und Co., wenn die Räume nicht genutzt werden. Für einen gesunden Nachtschlaf liegt die optimale Temperatur zwischen 16 und 19 Grad Celsius. Also das Thermostat herunter regeln, träumen und dabei Geld sparen. Oder werktags ein paar Grad runter drehen, wenn wir außer Haus sind. Auch das senkt die Heizkosten deutlich spürbar ab. Eine Automatisierung ist, wenn nicht bereits vorhanden schnell und einfach nach zu rüsten. Und nicht vergessen: die Türen zwischen verschieden temperierten Räumen am besten geschlossen halten. Wenn es im Zimmer etwas kühler wird, ziehen Sie sich lieber eine dünne Jacke oder Pullover über das T-Shirt, anstatt die Heizung aufzudrehen. Die ideale Raumtemperatur liegt tagsüber bei 18 bis 21 Grad Celsius.

To Dos:

  • Heizungsanlage regelmäßig warten
  • Jedes Grad weniger spart bis zu 6% Energie
  • Temperaturen tagesaktuell und bedarfsgerecht regulieren
  • Kleidung an Temperatur bzw. Jahreszeit anpassen

Die Heizung voll aufzudrehen, um ein Zimmer möglichst schnell aufzuwärmen ist nicht der ideale Weg. Aber wofür stehen denn eigentlich die Zahlen auf dem Thermostat?

  • Das Frostschutzzeichen verhindert, dass es kälter wird als 5 Grad, also Kühlschranktemperatur.
  • Auf Stufe 1 wird der Raum auf 12 Grad geheizt. Eine perfekte Temperatur, wenn man mal länger im Urlaub ist.
  • Wenn man zuhause ist, sollte die Einstellung im Winter nie unter 2 stehen, da sonst Schimmelgefahr droht. Mit Stufe 2 wird der Raum auf 16 Grad geheizt. Ein bisschen mehr ist perfekt für Schlafzimmer und Küche.
  • Bei Stufe 3 wird es 20 Grad warm, das ist die optimale Temperatur für tagsüber. Oft ist diese Einstellung auch mit einer "Sonne" gekennzeichnet. Nachts kann man zurück zwischen 1 und zwei stellen. Diese Position ist oft mit einem "Mond" gekennzeichnet.
  • Stufe 4 heizt den Raum auf 24 Grad auf. Das ist in den meisten Fällen schon Energieverschwendung, gefällt einigen aber vor allem im Badezimmer.
  • Stufe 5 entspricht einer Raumtemperatur von 28 Grad.

Damit ein Heizkörper richtig und energieeffizient funktionieren kann, muss er freistehen: Die Luft sollte ungehindert an ihm vorbeiströmen. Möbel, lange Vorhänge oder Verkleidungen dürfen den Heizkörper auf keinen Fall verdecken. Nur so kann der Heizkörper effizient arbeiten. Das spart bis zu zwölf Prozent Heizkosten!

  • Abstand halten zu Möbeln und Vorhängen.
  • Staub wischen – auch hinter der Verkleidung und zwischen den Heizkörpern: Für mehr Infos dieses Beispielvideo klicken.
  • Keine Handtücher oder ähnliches auf die Heizkörper legen.
  • Bei sehr schlecht gedämmten Häusern, helfen auch Heizkörperreflexionsmatten. Mehr dazu hier.

Regelmäßiges Entlüften bedeutet, Heizenergie zu sparen. Das dauert pro Heizkörper durchschnittlich fünf Minuten. Eine gut investierte Zeit, denn so lassen sich die jährlichen Heizkosten um rund zwei Prozent senken. Wie das geht zeigt dieses Video.

Richtig zu lüften bedeutet weniger zu heizen. Am besten kurz und stoßweise bei weit geöffneten Fenstern und abgedrehter Heizung. Wer auf gekippte Fenster an kalten Tagen verzichtet, spart zusätzlich. Am besten morgens im Schlafzimmer stoßlüften. Oder querlüften in der Wohnung bei mehreren geöffneten Fenstern – und geöffneten Innentüren. Außer bei Bad und Küche: Hier empfiehlt es sich aufgrund der oft hohen Feuchtigkeit, beim Lüften die Türen zu schließen, damit sich die Feuchte in der Wohnung nicht verteilt.

Bis zu 15 Prozent Energie kann eingespart werden, wenn die Heizungsanlage nicht nur regelmäßig gewartet, sondern auch optimiert wird. Angepasst an den tatsächlichen Bedarf, können moderne Heizungsanlagen zum Beispiel über Nacht automatisch die Temperatur absenken. Was bei einer Heizungswartung genau gemacht wird, zeigt dieses Video.

Wer es individueller mag, greift zu smarten, programmierbaren Thermostatventilen. Mit ihnen lassen sich sowohl optimale Raumtemperaturen als auch gewünschte Heizzeiten einstellen – eine ideale Kombination aus Komfort und Einsparung. Sie sorgen dafür, dass zum Beispiel Küche und Wohnzimmer abends warm werden, bevor die Familie nach Hause kommt. Zudem sind sie einfach und schnell selbst zu installieren. Wie Einbau und Einstellung funktionieren, zeigt dieses Video.

Ein Heizköper glüht, ein anderer wird nicht ordentlich warm oder gluckert? Ein hydraulischer Abgleich schafft Abhilfe und verteilt die Wärme gleichmäßig im Gebäude oder in der Wohnung. Ein Fachbetrieb stellt sicher, dass alle Heizkörper die für die gewünschte Raumtemperatur nötige Wärme abgeben. Das reduziert den Energieverbrauch um zehn bis 15 Prozent. Den hydraulischer Abgleich im Video erklärt, gibt es hier.

Außerdem: Der hydraulische Abgleich wird finanziell unterstützt. Mehr Infos zum Thema Förderung gibt es hier.

Wer seine konkreten Kosten kennt, ahnt, wo sich Energiefresser verstecken. Bei der Jagd auf sie empfiehlt es sich, Information und Unterstützung zu suchen. Denn die Heizkostenabrechnung ist inzwischen so kompliziert, dass sich eine individuelle Beratung empfiehlt, um sie zu verstehen. Die enthaltenen Informationen zu Heizwärme und Warmwasserverbrauch, Kosten und Vergleichbarkeit sind bares Geld wert. Also am besten hier klicken und einen Termin bei der Verbraucherschutzzentrale vereinbaren, die kostenfrei berät.

Eine kostengünstige Art, Heizenergie zu sparen und den Geldbeutel zu schonen: Wer Fenster und Türen abdichtet, etwa mit elastischen Dichtungsbändern oder mit beweglichen Dichtprofilen und Bürstendichtungen für die Türunterkanten, kann mit wenig Aufwand viel erreichen. Das rechnet sich vor allem an Türen zu unbeheizten Räumen wie dem Keller oder zum Treppenhaus. Mehr dazu gibt es in diesem Video.

Rollläden, Rollos, Jalousien, Vorhänge und hier die speziellen Isoliervorhänge sperren im Sommer die Hitze und im Winter die Kälte aus und helfen die Temperaturen auf einem angenehmen Niveau zu halten.

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"Energiesparen kann so einfach und auch günstig sein."

Warmwasserverbrauch reduzieren

Ein wassersparender Duschkopf senkt Verbrauch und Kosten um bis zu 30 Prozent. Er mischt Luft in den Wasserstrahl, der sich damit voller anfühlt. So wird der Duschkomfort nicht beeinträchtigt. Sparduschköpfe lassen sich zudem ganz leicht selbst montieren. Dieses Video zeigt alles zum Sparduschkopf vom Kauf bis zur Montage.

Beim Duschen wird in der Regel nur ein Drittel der Wassermenge verbraucht, die für ein Vollbad nötig ist. Das hängt natürlich davon ab, wie lange geduscht wird. Wer nicht länger als fünf Minuten duscht und dazu die Wassertemperatur senkt, spart nicht nur Warmwasser, sondern auch Gas für dessen Erwärmung. Also das Wasser beim Einseifen abstellen und die Duschzeit verkürzen.

Warum nicht mit kaltem Wasser die Hände waschen? Seife entfernt den Schmutz auch dann. Obst und Gemüse sollte ebenfalls mit kaltem Wasser gewaschen werden. Ein weiterer Küchentipp: Besser die Geschirrspülmaschine nutzen als von Hand abwaschen. Das ist nachhaltig und spart bis zu 50 Prozent Energie und 30 Prozent an Wasser.

Wer sie Warmwassertemperatur ganz individuell regulieren kann (z.B. bei Gas- Etagenheizung, Durchlauferhitzer, Untertischspeicher), sollte unbedingt prüfen, ob die Temperaturgrundeinstellung reduzieren werden kann. Diese ist nämlich in den allermeisten Fällen zu heiß gewählt, was unnötig viel Energie verbraucht.

Ein Beispiel aus der Praxis: Wenn Sie unter der Dusche viel Kaltwasser über den Temperaturhebel zumischen müssen, weil das Wasser sonst zu heiß zum Duschen wäre, ist die Basistemperatur definitiv zu hoch gewählt. Wer in einem Mehrfamilienhaus mit Zentralheizung und zentraler Warmwasserbereitung wohnt, hat die Möglichkeit, die Hausbesitzer und Mitbewohner dazu anzuregen, die Brauchwasserbasistemperatur zu reduzieren. Das senkt für alle die Kosten und spart Energie. Aber Vorsicht! Die Temperatur im Warmwasserspeicher darf nie unter 60 Grad Celsius sinken, da sich sonst Legionellen vermehren können.

Die Waschbecken verfügen heute in den allermeisten Fällen über Einhebel- bzw. Thermostatmischer. Die meisten wählen allerdings eine mittlere Hebelgrundeinstellung, damit sofort warmes Wasser zur Verfügung steht. Das ist natürlich komfortabel aber ist das auch wirklich überall nötig? Oft ist kaltes Wasser völlig ausreichend oder es wird sogar nach dem Öffnen gezielt auf „Kalt“ zurückgedreht. Dabei verbrauchen Sie unnötig viel warmes Wasser, weil es ungenutzt wegfließt. Stellen Sie deshalb am besten nach jeder Nutzung den Hebel wieder auf „Kalt“!

Klingt erst einmal wenig spannend, aber die bewusste Nutzung von Warmwasser hat ein hohes Sparpotenzial. Wer unter der Dusche während des Shampoonierens den Wasserzufluss stoppt, senkt seinen Warmwasserverbrauch spürbar. Ein weiterer alltäglicher Energiefresser ist das minutenlange „Einweichen“ von schmutzigem Geschirr unter einem laufenden heißen Wasserstrahl.

Energiesparen mit LED & Co.

Die richtige Beleuchtung trägt zu unserem Wohlbefinden bei. Dabei sind die Ansprüche im Büro anders als in der Küche oder im Schlafzimmer. Wir erklären, wie Sie das perfekte Leuchtmittel finden, mit dem Sie außerdem Ihre Stromkosten senken können. Denn knapp 10 Prozent der Jahres-Stromkosten im Haushalt entfallen auf die Beleuchtung.

  • Ersetzen Sie Halogenlampen durch LED Lampen. Beim Tausch von drei Deckenlampen spart das 55 Euro pro Jahr. Darüber hinaus lohnt sich auch der Tausch von Energiesparlampe in LED Lampen.
  • Durch den deutlich geringeren Energieverbrauch lohnt sich die Investition in eine LED-Lampe schon nach etwa einem Jahr, da sie deutlich weniger Strom verbraucht und den weiteren Vorteil mitbringt, nicht so heiß zu werden.
  • Das EU-Energielabel für Leuchtmittel sowie Wissenswertes über Licht erklärt dieses Video.

Heute können Verbraucher zwischen LED-Lampen und Halogenlampen wählen. LED-Lampen kosten in der Anschaffung zwar mehr als Halogenlampen, amortisieren sich dank des wesentlich geringeren Energieverbrauches allerdings schon nach etwa einem Jahr und werden zudem nicht so heiß wie Halogenlampen.

Machen Sie sich vorm Kauf einer LED-Lampe Gedanken über die von Ihnen gewünschten Eigenschaften wie Helligkeit, Farbtemperatur, Sockeltyp und Dimmbarkeit. Wie Sie die verschiedenen Werte und Kennzahlen wie Lumen und Kelvin richtig verstehen und interpretieren erfahren Sie hier im Video.

Bei der Identifizierung des energieeffizientesten Leuchtmittels hilft Ihnen das EU-Energielabel. Die Energieeffizienzklassen in Buchstaben von A bis G geben dabei an, wie effizient ein Modell ist. Die bisherigen Plus-Klassen A+ und A++ entfallen in Zukunft. Die neue farbigen Effizienzskala bezeichnet die effizientesten Modelle mit der Klasse (A), die am wenigsten effizienten Modelle mit der Klasse (G). Weitere Informationen über das gewählte Modell sind über einen QR-Code auf dem neuen EU-Energielabel zu erhalten.

1. Helligkeit
Die Helligkeit der LED-Lampe wird in Lumen (lm) angegeben. Früher wurde die Helligkeit über die Watt-Angabe definiert. Es gilt, je höher der Lumen-Wert, desto heller ist das Leuchtmittel. Ein paar Beispiele aus der Praxis:

  • 25 Watt = 250 Lumen: Entspricht einem gedämpften Licht und eignet sich z. B. für Nachttischlampen.
  • 40 Watt = 470 Lumen: Entspricht einer mittleren Helligkeit und eignet sich z. B. für Stehlampen.
  • 60 Watt = 800 Lumen: Entspricht einem hellen Licht und eignet sich z. B. für Deckenleuchten.
  • 75 Watt = 1050 Lumen:Entspricht einem sehr hellen Licht und eignet sich z. B. für Arbeitsplatzbeleuchtungen
    LED-Lampen konzentrieren das Licht auf einen kleineren Abstrahlwinkel. Der Lichtstrahl ist heller und daher reicht eine geringere Lumen-Zahl aus. Ein typischer LED-Strahler hat etwa 230 bis 550 Lumen.
    Es empfiehlt sich grundsätzlich eine Beratung im Fachhandel.

2. Lichtfarbe
Nicht alle Leuchtmittel erzeugen eine gemütliche Atmosphäre. Entscheidend ist die Farbtemperatur, die der Lampenverpackung zu entnehmen ist. Die Lichtfarbe wird in Kelvin (K) gemessen und gibt die Farbtemperatur des Lichts an. Je mehr Kelvin, desto kälter wirkt das Licht. Für den Wohnbereich sind Schlafräume sind warme Farben zu bevorzugen, da kaltes Licht länger wach hält.

  • warmweißes Licht = 2.700 K: Geeignet für Wohn-, Schlaf- oder Kinderzimmer
  • neutralweißes Licht = 4.000 K: Geeignet für Küche, Bad, Büro oder Flur
  • kaltweißes/tageslichtweißes Licht = 5.000 K: Geeignet für Werkstatt oder Badezimmerspiegel

3. Steck- oder Schraubverbindung?

Der Sockel des Leuchtmittels muss zur Fassung passen. Nehmen Sie am besten das Leuchtmittel, das ersetzt werden soll, mit in den Laden – dann können Sie die Sockel vergleichen. Ebenso sollte auch die Form des Leuchtmittels passen. Im Zweifel gilt auch hier: Nutzen Sie eine Beratung beim Neukauf.

4. Welche Effizenzklasse?
Die Energieeffizienzklasse ist die bekannteste Angabe auf dem EU-Energielabel. Die farbige Effizienzskala darauf gibt an, wie effizient die LED-Lampe ist. Am meisten Strom lässt sich sparen, wenn eine möglichst gute Effizenzklasse gewählt wird. Die Skala wir in Buchstaben von A bis G angegeben und ausführlich in diesem Video erklärt.

5. Wie viel Strom verbrauchen LEDs?
Auch der jährliche Stromverbrauch einer LED-Lampe wird auf dem EU-Energielabel angegeben (in Kilowattstunden (kWh) pro 1.000 Betriebsstunden). Da die Leuchtmittel immer besser werden, können durch den Austausch schnell und effektiv Energiekosten eingespart werden.

6. Lassen sich LEDs dimmen?
Ja, aber achten Sie auf das Dimm-Symbol. Auf der Lampenverpackung steht ein Hinweis zur Dimmbarkeit oder auf bestimmte Dimmer, denn nicht jedes dimmbare Leuchtmittel kann mit jedem beliebigen Dimmer kombiniert werden. Am besten lassen Sie sich in einem Fachgeschäft beraten. Zudem muss eine Liste kompatibler Dimmer bzw. Dimmverfahren auf einer öffentlich zugänglichen Webseite des Herstellers erreichbar sein.

7. Wie lange halten LEDs?
Das Minimum der angegebenen Lebensdauer einer LED sollte 10.000 Stunden (oder 10 Jahre) betragen. Insbesondere bei stark genutzten Leuchtmitteln empfiehlt sich sogar eine noch längere Lebensdauer. Zum Vergleich: Die Lebensdauer einer klassischen Glühbirne beträgt durchschnittlich lediglich 1.000 Stunden.

Schalten Sie das Licht aus, wenn es in einem Raum nicht mehr benötigt wird. Einfacher geht das mit dem Einsatz von Bewegungsmeldern oder Zeitschaltuhren.

Durch den Einsatz von Smart Home (intelligentes Zuhause) bieten sich noch viele weitere Möglichkeiten, um die Beleuchtung optimal an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Dabei wird eine angenehme Beleuchtung mit hohem Komfort und Stromeinsparung verknüpft und bietet sogar die Möglichkeit z. B. über ein Smartphone auch aus dem Urlaub – das Licht in Ihrem Zuhause zu steuern und sich somit besser vor Einbrüchen zu schützen.

Die regelmäßige Reinigung aller Leuchten und Leuchtmittel verhindert, dass der Staub das Licht schluckt. Besonders bei Leuchten, die das Licht so reflektieren, dass es ausschließlich in eine bestimmte Richtung abgestrahlt wird, ist es besonders effektiv, die Reflektoren regelmäßig vom Staub zu befreien.

Multimedia & Haushaltsgeräte

Ob Kühlschrank oder Fernseher – es gibt drastische Unterschiede bei der Energieeffizienz von Geräten. Das bedeutet, dass bei gleicher oder ähnlicher Funktion manche Geräte deutlich mehr und andere deutlich weniger verbrauchen als der Durchschnitt. Bei der Einordnung hilft das sogenannte EU- Energielabel, welches heute die Energieeffizienz-Klassen von „A“ (geringster Verbrauch) bis „G“ (höchster Verbrauch) umfasst.

Über den in das Label (in aller Regel auf dem Gerät oder der Umverpackung aufgeklebt) integrierten QR-Code lassen sich via Smartphone auf der verbundenen europäischen Datenbank EPREL Detailinfos zum Verbrauch des Einzelgeräts nachlesen.

Die EU-Energielabels sind in diesem Video erklärt.

Beim Wunsch den Energieverbrauch durch einen Gerätetausch zu reduzieren, sollte bedacht werden, dass die Produktion neuer Geräte ebenfalls die Umwelt belastet und nicht nur der Betrieb von Altgeräten. Es gilt daher sorgfältig abzuwägen, ab wann ein Altgerät durch ein neues ersetzt werden soll. Das Bundesumweltamt rät selbst bei Stromfressern wie Kühlschränken nur dann zum Tausch, wenn „Sie Ihren Kühlschrank vor dem Jahr 2005 gekauft haben oder er eine niedrige Energieeffizienzklasse besitzt und Sie ihn gegen einen neuen Kühlschrank in der höchsten Energieeffizienzklasse austauschen.“

Mehr als die Hälfte aller deutschen Haushalte besitzen mindestens zwei TV-Geräte. Beim Stromverbrauch eines Fernsehers gilt: Je größer der Bildschirm, desto höher ist der Stromverbrauch. Es lohnt sich, ältere Geräte gegen moderne und energieeffizienten Geräten der Klasse A, B oder C auszutauschen, um Energie und Stromkosten zu sparen.

Zum Vergleich von Geräten gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Energieeffizienzklasse oder EU-Energielabel wie in diesem Video erklärt.
  • Stromverbrauch für 1.000 Nutzungsstunden (entspricht im Jahr einem durchschnittlichen Betrieb von 2,7 Stunden pro Tag), was auch einen Vergleich der Geräte innerhalb einer Energieeffizienzklasse ermöglicht.
  • Maße der Bildschirmdiagonale, womit sich direkt vergleichen lässt, wie effizient unterschiedliche Geräte derselben Größenklasse sind.
  • Die ideale Bildschirmgröße lässt sich einfach berechnen und spart Strom. Für HD-Empfang sollte die Bildschirmdiagonale etwa einem Drittel der Entfernung zum Gerät entsprechen. Beträgt der Abstand zum Fernseher also etwa 1,5 Meter, reicht eine Bildschirmdiagonale von gut 50 Zentimetern (ca. 20 Zoll) aus. Zusätzlich zur Stromersparnis wird so auch das Seherlebnis gesteigert.
  • Über den in das Label (in aller Regel auf dem Gerät oder der Umverpackung aufgeklebt) integrierten QR-Code lassen sich via Smartphone auf der verbundenen europäischen Datenbank EPREL Detailinfos zum Verbrauch des Einzelgeräts nachlesen.
  • Die Einstellung der Helligkeits- und Kontrastwerte wirken sich ebenfalls auf den Stromverbrauch aus. Je heller und kontrastreicher die Display-Auflösung, desto höher der Stromverbrauch. Die angegebenen auf dem Energielabel sind dabei untereinander vergleichbar.
  • Prüfen Sie, welche Zusatzfunktionen tatsächlich benötigt werden. Der Energieverbrauch wird durch Funktionen wie HDR, mehrere eingebaute Receiver und sehr hohe Bildwiederholraten gesteigert. Smart-TV Funktionen und WLAN sollten nur bei Bedarf aktiviert werden, da sich ansonsten der Energieverbrauch im Stand-by erhöht. Der Energieverbrauch wird zudem durch eingebaute Beleuchtung für die Umgebung erhöht.
  • Prüfen Sie beim Neukauf, ob das Gerät über ein integriertes Empfangsgerät für aktuelle und künftige Empfangswege verfügt – so können Sie zum Beispiel auf den stromverbrauchenden Receiver verzichten.

Vor allem bei alten Geräten gilt: Der Fernseher frisst auch im Stand-by-Modus Strom, speziell dann, wenn er vor 2010 gekauft wurde. Trennen Sie das Gerät möglichst vollständig vom Netz. Das gelingt auch bei älteren Modellen mit einer schaltbaren Steckdosenleiste.

Laptops verbrauchen weniger Strom als stationäre Computer und sind damit energieeffizienter. Darüber hinaus sollten Sie den „Energiesparmodus“ sowie die „Ruhestands“-Option nutzen. Spätestens nach 15 Minuten Inaktivität sollte der Rechner in einen der beiden Sparmodi wechseln, um nicht unnötig Strom zu verbrauchen.

Behalten Sie die Hintergrundaktivitäten Ihrer Elektrogeräte im Auge. Oft laufen unbemerkt Hintergrundfunktionen, die keinen direkten Nutzen haben. Überprüfen Sie das und schalten Sie diese gezielt aus, sofern diese nicht benötigt werden.

Sparen Sie Energie, indem Sie die Kühlschranktemperatur um 1 Grad erhöhen. Das ergibt pro Jahr eine Ersparnis von etwa 5 Euro. Oft ist der Kühlschrank zu kalt eingestellt, denn 7 Grad reichen aus, damit die Lebensmittel frisch bleiben. Beachten Sie bei der Nutzung auch die verschiedenen Klimazonen des Kühlschranks, denn die Temperatur unterscheidet sich von Fach zu Fach. Bei einer empfohlenen Temperatureinstellung von 7 °C herrschen

  • im Gemüsefach 12 °C
  • und im unteren Bereich des Kühlschranks um die 4 °C.

Nutzen Sie die verschiedenen Klimazonen so, dass alle Lebensmittel optimal gekühlt werden. Das bedeutet auch, dass manche Lebensmittel gar nicht in den Kühlschrank gehören.

Neue Geräte werden oft dynamisch gekühlt, was bedeutet, dass die kalte Luft im Kühlschrank mit einem Ventilator verteilt und überall die eingestellte Temperatur eingehalten wird. Ihre Lebensmittel können Sie in einem solchen Kühlschrank einräumen, wo Sie möchten. Beim Neukauf sollten Sie sich informieren, welches Modell Ihre Anforderungen am besten erfüllt und die Energie-Label beachten.

Im Gefrierschrank ist übrigens eine Temperatur von -18 °C optimal, um Ihren Kühlschrank zum Energiespar-Kühlschrank zu machen.

Von oben nach unten existieren verschiedene Klimazonen in Ihrem Kühlschrank. Beachten Sie dieses Unterschiede beim Einräumen, um die Lebensmittel länger frisch zu halten.

  • Oberes Fach: 7-10°: Nicht leicht verderbliche Lebensmittel und zubereitete Speisen wie Kuchen, Soßen, Marmelade gehören nach oben.
  • Mittleres Fach: 6-7°: Milchprodukte wie Quark, Joghurt, Sahne, Milch und Eier halten sich hier optimal.
  • Unteres Fach: 4-5°: Über das Gemüsefach gehören schnell verderbliche Lebensmittel wie Fisch, Fleisch und Wurst
  • Gemüsefach: 10-13°: Empfindliche Lebensmittel wie Salat, Obst und Gemüse lagern hier genau richtig.
  • Türfächer: Butter Margarine, Dressings, Senf, angebrochene Glaskonserven, angebrochene Getränke und frisch gepresste Säfte halten sich gut in den Türfächern. Für Milch ist die Temperatur in der Kühlschranktür allerdings zu hoch.

Beispiele für Lebensmittel, die nicht in den Kühlschrank gehören sind:

  • Avocados, denn sie reifen lieber bei Zimmertemperatur nach.
  • Bananen, weil sie die Kälte nicht mögen und im Kühlschrank braune Flecken bekommen.
  • Basilikum, denn es fängt im Kühlschrank schnell an zu welken.
  • Brot, weil es austrocknet und besser im Brotkasten gelagert werden sollte.
  • Honig, würde auf Kälte empfindlich reagieren und kristallisiert aus.
  • Kaffee, weil er im Kühlschrank an Geschmack verliert und Gerüche aufnimmt.
  • Kartoffeln, denn sie werden im Kühlschrank mehlig-süß und sollten besser dunkel und kühl lagern.
  • Knoblauch & Zwiebeln schimmeln im Kühlschrank, weil ihnen die die Kälte nicht bekommt.
  • Olivenöl wird bei Kälte ranzig und lässt sich besser im Schrank aufbewahren.
  • Tomaten, denn sie verlieren im Kühlschrank an Aroma.
  • Zitronen sollten besser in der Obstschale lagern, denn auch sie vertragen keine Käte.
  • Häufig genutzte Produkte gehören immer nach vorne, um sie schnell greifen zu können und die Kühlschranktür nicht länger offen zu lassen als unbedingt notwendig.
  • Decken Sie Lebensmittel ab. Das verhindert, dass diese Feuchtigkeit und Geschmack verlieren.
  • Heiße Speisen sollten abkühlen, bevor Sie diese in den Kühlschrank gestellt werden.
  • Anders herum können Sie Gefrorenes zum Auftauen auch in den Kühlschrank stellen, um Energie zu sparen. So werden die anderen Lebensmittel automatisch mit gekühlt. Dabei gilt es lediglich die längere Auftau-Zeit zu berücksichtigen.
  • Einmal bis zweimal im Jahr sollte der Kühlschrank gereinigt werden. Zudem lohnt es sich dann auch, das Gefrierfach ebenfalls ein- bis zweimal im Jahr mit abzutauen, um den Stromverbrauch zu senken. In jedem Fall sollte das Abtauen ab einer 1cm dicken Eisschicht im Gefrierschrank wiederholt werden, da sich durch das Eis der Stromverbrauch verdoppelt. So sparen Sie im Jahr 9 Euro pro Jahr.
  • Gönnen Sie auch Ihrem Kühlschrank einen kleinen Urlaub. Räumen Sie Ihren Kühlschrank vor dem Urlaub leer. Dann abtauen, sauber machen, ausstecken und unbedingt offen stehen lassen.
  • Die Lüftungsgitter des Kühlschranks sollten regelmäßig gereinigt werden und nicht abgedeckt sein, damit die Wärme auch entweichen kann. Dabei ist eine gute Luftzirkulation hinter dem Kühlschrank besonders wichtig.
  • Kontrollieren Sie, ob die Kühlschranktür richtig schließt. Ist die Dichtung porös, verschmutzt oder vereist, steigt der Stromverbrauch stark an. Reinigen Sie die Dichtung oder tauschen diese bei Bedarf aus.
  • Völlig einleuchtend und dennoch oft nicht berücksichtigt: Jedes Mal, wenn die Kühlschranktür geöffnet wird, strömt warme Luft hinein und muss anschließend wieder gekühlt werden. Daher die Kühlschranktür möglichst selten öffnen und schnell wieder schließen.
  • Wichtig bei der Standortwahl: Je kühler die Umgebungstemperatur, desto weniger weniger Energie wird für die Kühlleistung benötigt. Daher vermeiden Sie einen Standort neben der Heizung oder dem Herd/Backofen ebenso wie einen Platz mit durchgehender Sonnenbestrahlung.

Obwohl es länger dauert, ist es sparsamer. Grund: Das Wasser wird weniger erhitzt und das spart Strom. Im Jahr kommen so etwa 8 Euro Ersparnis zusammen, wenn zweimal pro Woche gewaschen wird.

  • Machen Sie die Waschmaschine ganz, statt nur halb voll. So lassen sich bei 2 Wäschen pro Woche 25 Euro im Jahr sparen.
  • Es ist auch möglich, Buntes und Weißes bei bis zu 40 Grad zusammen zu waschen, was bei wenig Wäsche Energie spart.
  • Um Grauschleier an weißer Wäsche zu vermeiden, trennen Sie Buntes und Weißes.
  • Es empfiehlt sich, Feines wie Wolle und Seide prinzipiell separat und bei niedriger Temperatur zu waschen. Eine gute Vorbehandlung verhindert dabei zudem weitere Waschgänge.
  • Beachten Sie zum richtigen Waschen auch das Wäscheetikett und die dort abgebildeten Waschsymbole: Der Bottich samt Zahl zeigt die höchstmögliche Waschtemperatur. Die Hand im Wasser empfiehlt die Handwäsche. Wenn der Bottich ein bis zwei Mal unterstrichen ist, empfiehlt sich für dieses Textil eine besonders schonende Behandlung. Das Dreieck liefert Hinweise zum Bleichen, das Viereck zum Trocknen. Die Punkte im Bügeleisen weisen die höchstmögliche Bügeltemperatur aus und der Kreis ist für eine Reinigung relevant.
  • Mit der Wahl des richtigen Waschprogramms lässt ebenfalls viel Geld sparen. Vermeiden Sie daher den gewohnten Knopfdruck auf immer dasselbe Programm und machen dieses besser abhängig von Material, Farbe und Verschmutzungsgrad. Zudem ermöglichen die fortschreitende Technik und neue Pflegemittel, dass bei fast jeder Wäsche das „Eine-Stufe-kälter-Prinzip“ angewandt werden kann: Dabei wird die angegebenen Temperatur um eine Temperaturstufe herunter gestellt.

Der umweltschonendste und kostenneutrale Weg, die Wäsche zu trocknen ist und bleibt der Wäscheständer oder die Wäscheleine. So lassen sich im Vergleich zu einem ineffizienten Wäschetrockner bis zu 174 Euro im Jahr sparen. Sollten Sie einen Trockner verwenden, so empfiehlt es sich beim Waschen eine hohe Schleuderzahl einzustellen, um dem Trockner die anschließende Arbeit zu erleichtern.

  • Achten Sie auf die Energielabel in Bezug auf Energieeffizienz und den Stromverbrauch.
  • Die beste Energieeffizienzklasse ist derzeit A++. Die ineffizientesten Geräte im Handel sind derzeit die Klasse B. Allerdings empfiehlt es sich, auch den Stromverbrauch zu vergleichen, da die Unterschiede auch innerhalb der Klassen groß sein können.
  • Der Stromverbrauch wird auf dem Label pro Normbackvorgang in Kilowattstunden für Ober- und Unterhitze und zudem für Umluft angegeben. Der grobe Richtwerte für einen guten Verbrauch liegt bei 0,9 Kilowattstunden für Ober-/Unterhitze und 0,7 für Umluft.
  • Die Außenmaße eines neuen Backofens sollten natürlich in Küchenzeile passen und der Innenraum sollte groß genug sein, um Ihre Lieblingsspeisen wie gewünscht zubereiten zu können. Bitte beachten Sie, dass ein großer Innenraum mehr Energie beim Aufheizen verbraucht.
  • Bei der Funktionalität spart ein Umluftprogramm bis zu 20 Prozent Energie im Vergleich zu Ober-/Unterhitze. Eine weitere nützliche Zusatzfunktion ist eine Hitzeschutztür, die besonders gut isoliert und dafür sorgt, dass wenig Hitze entweichen kann. Eine Selbstreinigungsfunktion verbraucht hingegen sehr viel Energie und daher sollte überlegt werden, ob diese verfechtbar ist.

Wenn Sie mit Umlauft statt mit Ober-/Unterhitze backen, können Sie dies mit einer niedrigeren Temperatur tun. Zudem lassen sich so im Backofen mehrere Ebenen gleichzeitig nutzen und 18 Euro pro Jahr sparen, wenn Sie einmal pro Woche backen.

Rund 11 Prozent des jährlichen Gesamtstromverbrauchs eines durchschnittlichen 3-Personenhaushalts entfällt auf den Bereich Backen und Kochen.

Die folgenden Beispiele veranschaulichen den anfallenden Stromverbrauch eines Backofens im Alltag:

  • Einmal Kuchen backen: ca. 40 Cent
  • Für drei Aufläufe/Braten in einer Woche: ca. 77 Cent
  • Eine Fertigpizza aufbacken: ca. 17 Cent. Isst man eine Fertigpizza pro Woche, summiert sich das im Jahr auf 9 Euro.

Diese Tipps senken den Stromverbrauch beim Backen:

  • Doppeltes Aufheizen vermeiden. Wer mehrere Backvorgänge hintereinander durchführt, spart Energie.
  • Brötchen sollten auf einem Toaster mit Brötchenaufsatz aufgebacken werden anstatt im Backofen, denn das spart 70 Prozent Energie.
  • Umluft ist etwa 20 Prozent sparsamer als Ober- und Unterhitze, da mit einer geringeren Temperatur gebacken werden kann. Daher wird die Temperatur bei Umluft etwa 20°C bis 30°C niedriger eingestellt.
  • Verzichten Sie auf das Vorheizen, um noch einmal deutlich mehr Strom zu sparen. Lediglich bei empfindlichen Speisen wie bestimmten Teigarten oder Filets sollte der Backofen vorgeheizt werden.
  • Nutzen Sie die Nachwärme: Auch wenn der Elektroherd schon 5 bis 10 Minuten vor dem Ende der Garzeit abgestellt wird, lässt sich das gewünschte Ergebnis erreichen.
  • „Smart Home”-Funktionen und WLAN im Backofen sollten nur bei Bedarf aktiviert werden, weil sich dadurch der Energieverbrauch im Stand-by erhöht. Die Schnellaufheizprogramme und Selbstreinigungsfunktion (Pyrolyse) sind sehr energieintensiv und sollten daher nur gezielt zu Reinigungszwecken eingesetzt werden.

Es gibt für Herde und Kochfelder kein Energieeffizienzlabel, obwohl die Unterschiede im Stromverbrauch groß sind. Grundsätzlich stehen drei verschiedene Herd-Typen zur Auswahl.

  • Der Gasherd: Der Gasherd bietet die beste Energieeffizienz und Sie können alle Ihre normalen Töpfe und Pfannen nutzen. Allerdings ist ein Gasanschluss notwendig und durch die offenen Flammen ist das Risiko höher, sich zu verbrennen.
  • Der Induktionsherd: Der Induktionsherd bietet ebenfalls einen effizienten Verbrauch, da wenig Wärme durch sein schnelles Auf- und Abheizen verloren geht. Der Nachteil besteht im höheren Anschaffungspreis. Zudem benötigt man für den Induktionsherd spezielle Pfannen und Töpfe. Wer vor dem Kauf einen Test machen will, schaut einfach, ob der Boden Ihres Kochgeschirrs magnetisch ist, dann können Sie es auch mit Induktionskochfeld verwenden
  • Der Elektroherd: Unter den Elektroherden ist das Glaskeramikfeld derzeit am beliebtesten in deutschen Küchen und im Vergleich der verschiedenen Kochfeldtypen bei Elektroherden auch das effizienteste.
  • Dunstabzugshauben verbrauchen durch das Gebläse und die integrierte Beleuchtung oft viel Strom. Achten Sie beim Neukauf auf Produkte, die einen Ventilator mit einem guten Wirkungsgrad haben, eine effiziente Beleuchtung und einen hohen Geruchs- und Fettabscheidungsgrad. Bei einer Neuanschaffung bietet das Energielabel Orientierung. Die Klassen reichen von A++ bis E – hier empfiehlt sich, immer die beste Klasse zu kaufen.

Auf das Kochen entfallen rund 11 Prozent der jährlichen Stromkosten in einem durchschnittlichen 3-Personenhaushalt. Je moderner die Herde, desto günstiger ist deren Stromverbrauch.

Unabhängig von der Art Ihres Herds können Sie mit den folgenden Tipps energieeffizient kochen.

  • Kochen ohne Topfdeckel verbraucht ungefähr drei Mal so viel Energie wie das Kochen mit einem Deckel. Kochen Sie dreimal pro Woche, lassen sich so 27 Euro pro Jahr sparen.
  • Bis zu 30 Prozent Energie lassen sich durch einen flachen Topf- oder Pfannenboden sparen, wenn die Topfgröße dem Kochfeld entspricht.
  • Garen Sie mit Wasserdampf: Wird weniger Wasser zum Kochen verwendet, lässt sich Energie sparen. Ein bis zwei Zentimeter Wasser reichen, um Kartoffeln, Eier oder Gemüse im Dampf zu garen.
  • Getreide-Produkte vorgaren: Nudeln sind schneller gar, wenn sie mit dem Wasser erhitzt und nicht erst ins kochende Wasser gegeben werden.

Energiesparend handeln

Wenn Sie Ihr Auto eher in unregelmäßigen Abständen nutzen, dann nutzen Sie lieber Carsharing Angebote, bevor Sie sich ein Auto kaufen. Dadurch sparen Sie hohe Anschaffungs- und Haltungskosten. Carsharing Anbieter bieten gleich eine ganze Flotte von Elektroautos an, wodurch Sie zusätzlich noch CO2 sparen können. Außerdem können Sie die Modelle je nach Ihrem aktuellen Bedarf auswählen und dadurch z.B. für den Transport von sperrigen Gegenständen einfach einen Transporter wählen.

Inzwischen ist auch Moped-Sharing möglich und macht im Stadtverkehr sogar richtig Spaß. Hier gibt es die Möglichkeit, elektrische Mopeds, Roller oder Scooter auf Zeit zu mieten. Und wenn ein neues Auto doch wirklich notwendig ist, überlegen Sie sich, ob ein E-Auto eventuell die richtige Wahl für Sie ist. Mit den Mythen der E-Autos, wie dass diese immer teuer sind und zu wenig Reichweite haben, räumen im nachfolgenden Kapitel "E-Mobilität" auf.

Falls Sie auf dem Land wohnen und Ihr Auto brauchen, um zur Arbeit zu kommen, fragen Sie Ihre Kolleg:innen, ob sie in der Nähe wohnen, und bilden Sie eine Fahrgemeinschaft. Gerade bei längeren Strecken, die täglich zurückgelegt werden, zahlt sich ein Zusammenschluss mit mehreren Personen aus. Noch effektiver wird es, wenn Sie Ihre Kinder zum Sport oder zur Schule bringen. Dann spart die Fahrgemeinschaft nicht nur Geld und vermindert den CO2 Ausstoß, sondern Sie gewinnen auch noch Zeit, da nur ein Erwachsener mit mehreren Kindern unterwegs ist.

Immer mehr Menschen nutzen das Rad für den Weg zur Arbeit. Dabei sparen sie zum einen eine Menge Geld und auch keinen Parkplatz mehr suchen. Zu anderen bleiben sie fit und starten mit mehr Energie und Frische in den Tag. Auch der Rückweg sorgt bei vielen für einen Ausgeglichenheit, Erholung und damit mehr Zufriedenheit. Bei einem Arbeitsweg von 5 km pro Richtung vermeiden Sie ca 300 kg CO2 pro Jahr. Ist der Weg zur Arbeit sehr weit, radeln Sie doch einfach bis zur nächsten Haltestelle und nutzen dann öffentliche Verkehrsmittel. Oder denken Sie über die Anschaffung eines E-Bikes nach. Damit schaffen Sie auch längere Strecken problemlos.

Und bei dem Gedanken an schlechtes Wetter gilt noch immer der Spruch der Großeltern: "Es gibt kein schlechtes Wetter sondern nur schlechte Kleidung." Darin steckt viel Wahrheit, denn es gibt inzwischen für jeden Wunsch das passende Angebot. Geben Sie doch einfach mal in einer Suchmaschine "Commuter" (=Pendler) und dazu "Kleidung" oder "Anzug" ein. Sie werden überrascht sein.

Und auch steuerlich haben Sie keine Nachteile, denn die Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte können mit der Entfernungspauschale von 30 Cent je Entfernungskilometer als Werbungskosten abgesetzt werden. Dabei spielt die Art des Verkehrsmittels keine Rolle, sodass auch das Fahrrad begünstigt ist.

Städtereisen sind voll im Trend. Lassen Sie dafür das Auto ruhig stehen und fahren mit dem Zug, denn speziell zu Ferienzeiten umgehen Sie die Staus und kommen meist mindestens genau so schnell ans Ziel wie mit dem Auto. Zudem reisen Sie entspannter und ausgeruhter und vor Ort sparen Sie sich noch die Parkgebühren und sind mit den Mobilitätsangeboten in den besuchten Städte von Bus & Bahn bis E-Scooter schneller und günstiger unterwegs. Dank Smartphones ist dabei inzwischen sowohl das Heraussuchen der Angebote und Verbindungen, das Buchen und auch das Bezahlen ein Kinderspiel geworden. Achten Sie bei der Planung der Zugfahrt darauf, möglichst rechtzeitig zu buchen, denn so profitieren Sie von günstigeren Angeboten.

Schnell hochschalten und niedertourig lautet die Zauberformel, um Sprit zu sparen. So sparen Sie bis zu 25 % Kraftstoff. Halten Sie zudem ausreichend Abstand zum Fahrzeug vor Ihnen. Das vermeidet häufiges Bremsen und Anfahren und kostet damit weniger Energie, Nerven und Geld. Studien zufolge lassen sich so durchschnittlich 370 kg Co2, 160 Liter Benzin und damit mehrere hundert Euro sparen.
Bei Stillstand des Autos z.B. bei einem Bahnübergang oder im Stau empfiehlt es sich, den Motor komplett auszustellen. Beim Stehen an der Ampel müssen Sie bedenken, dass jeder Startvorgang auch einen Verschleiß an Motor und Batterie hervorruft. Grundsätzlich gilt, dass je niedriger die Drehzahl und das Tempo, desto niedriger ist auch der Verbrauch. Bei hohen Geschwindigkeiten steigt der Verbrauch zudem durch den steigenden Windwiderstand an.

Kleiner Aufwand, großes Ergebnis: Durch den Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter vermeidet ein durchschnittlicher Drei-Personen-Haushalt mit einem Verbrauch von 2.900 kWh rund 820 kg CO2 pro Jahr. Der Wechsel ist unkompliziert und kostenlos und die Tarife nicht unbedingt teurer als die von konventionellen Anbietern.

Wer beim Einkaufen bewusst heimische Produkte bevorzugt handelt bewusst nachhaltig. Also besser Äpfel oder Birnen aus regionalem Anbau essen als Kiwi oder Granatapfelkerne aus Übersee. Das spart lange und energieaufwändige Transportwege.

Natürlich ist der Urlaub die schönste Zeit der Jahres und jeder hat Verständnis dafür, die Welt dabei entdecken zu wollen. Dabei sieht man ja auch erst live, was unsere Welt alles umfasst und wert ist, geschützt zu werden. Die Reisen mit dem Flieger sollten Sie dennoch auf ein Minimum reduzieren, denn jeder Flug verursacht große Mengen an Treibhausgasen – je länger der Flug, desto höher der CO2-Ausstoß.

Fernreisen lassen sich ohne Flugzeit nur schwer realisieren und es ist naheliegend, dass man auf diese nicht für immer verzichten möchte. Aber gerade kurze Strecken können auch mit dem Zug zurückgelegt werden, wobei preislich sogar oftmals gar kein Unterschied besteht. Wenn Sie die Reisezeit mit dem Flugzeug genau betrachten und die Fahrt zum Flughafen, die Gepäcksaufgabe, die Sicherheitskontrolle sowie das Warten mit dazu zählen, dann sind Sie mit dem Zug fast genauso schnell und sparen zusätzlich noch Energie und CO2. Ist eine Flugreise für Sie nicht vermeidbar, besteht auch die Möglichkeit, den CO2 Ausstoß zu kompensieren, indem Sie in Klimaschutzprojekte investieren.

E-Mobilität

Mythos 1: E-Autos zahlen sich bei den steigenden Strompreisen nicht aus.
Das ist nicht richtig, denn E-Tanken ist trotz des Anstiegs der Strompreise immer noch deutlich günstiger als das Tanken von Benzin oder Diesel. Am günstigsten lädt man mit Haushaltsstrom (rund 47 % günstiger als das Laden an Ladestationen). Klare Empfehlung: Laden Sie Ihr Auto so weit wie möglich zuhause oder am Arbeitsplatz auf. Besonders komfortabel und sicher geht das mit einer Heimladestation, einer sogenannten Wallbox.

Mythos Nr. 2: Die Reichweite von E-Autos ist zu niedrig.
Die Reichweite der meisten E-Auotos mit vollgeladenem Akku liegt zwar noch unter einer Tankfüllung Diesel oder Benzin. Die durchschnittlichen Tageswegelänge entspricht allerdings lediglich rund 35 km, welche mit jedem heute verfügbaren Elektroauto problemlos mehrmals zu bewältigen ist. Moderne E-Autos sind bereits mit Reichweiten von 450 km und mehr verfügbar. Der tatsächliche Verbrauch ist dabei wie beim Verbrenner abhängig von Fahrstil, Fahrstrecke und Außentemperatur.

Mythos Nr. 3: Das Aufladen dauert zu lange und es gibt zu wenige Ladestationen.
Die komfortabelste Ladevariante ist, Ihr E-Auto über Nacht mit einer Heimladestation zu laden. So eine Wallbox lässt sich sowohl am eigenen Haus als auch in Mehrparteien-Wohnhausanlagen installieren, was inzwischen sogar durch das sogenannte Right-to-Plug im Wohnungseigentumsgesetz verankert verankert wurde. Für das E-Laden unterwegs bieten sich die öffentlichen Ladestationen von Supermärkten oder Parkplätzen an. Viele dieser Ladesäulen können Ihr E-Auto mit Highspeed zurück auf die Straße schicken. Eine Vollladung dauert damit je nach Fahrzeugmodell nur noch 20 Minuten und nicht länger als eine Kaffeepause zwischendurch.

Mythos Nr. 4: Gibt es überhaupt genügend Strom für alle Elektroautos?
Der Strombedarf steigt bei einer Zunahme der Elektromobilität. Dabei gibt es einen interessanten Fakt zu beachten: Elektrofahrzeuge sind deutlich energieeffizienter als Autos mit Verbrennungsmotoren. Durch den höheren Wirkungsgrad können mit E-Autos bei gleichem Energieeinsatz deutlich mehr Kilometer gefahren werden. Während durch die vermehrte Nutzung von E-Autos der Strombedarf leicht ansteigt, sinkt der Ölverbrauch um das Dreifache. Voraussetzung für klimaschonende Elektromobilität ist, dass der dafür benötigte Strom aus erneuerbaren Energiequellen stammt.

Mythos 5: Elektroautos sind in der Anschaffung viel zu teuer.
Elektroautos sind in der Anschaffung tatsächlich teurer als Diesel- oder Benzinautos. Steuerliche Erleichterungen, Förderungen sowie die niedrigen Betriebs- & Wartungskosten gleichen die Mehrkosten im Anschaffungspreis allerdings innerhalb weniger Jahre aus. Bei einem Elektrofahrzeug entstehen z. B. 50 % weniger Betriebs- und Wartungskosten. Elektroantriebe haben weniger Fahrzeugteile, die schnell verschleißen wie z.B. Kupplung und Getriebe sowie eine längere Lebensdauer. Ölwechsel und Abgasuntersuchungen entfallen gänzlich.

Mythos Nr. 6: Elektroautos sind nicht sicher.
Strom in Kombination mit Wasser gilt als gefährlich. Jeder kennt das Beispiel von der Badewanne und dem Föhn. Ein E-Auto zu laden ist allerdings auch bei Regen völlig ungefährlich, denn Strom fließt erst, sobald der Kontakt von Auto und Stecker hergestellt ist. Studien zeigen, dass das Brandrisiko der Batterien und E-Autos nicht höher als jenes der Verbrenner ist. Das Unfallrisiko durch die Lautlosigkeit der E-Autos im Straßenverkehr bei niedrigen Geschwindigkeiten wird im Gefahrenfall durch ein Warngeräusch ausgeglichen. Insgesamt bestehen bei E-Autos also keine höheren Sicherheitsrisiken als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor.

Es gibt inzwischen nicht nur Kleinwagen sondern auch Sportwagen und Limousinen mit einem E-Antrieb. Ihre persönlichen Bedürfnisse bestimmen daher, welches Auto zu Ihnen passt. Reicht Ihnen für den Arbeitsweg ein Kleinwagen mit geringer Reichweite? Falls Sie das Fahrzeug auch für Ihre Urlaubsreise oder auf Geschäftsfahrten nutzen wollen, sollten Sie die Reichweite entsprechend anpassen. Die transportierte Personenzahl bestimmt die Größe des Fahrzeuges. Fahren Sie meist alleine oder z.B. auch regelmäßig mit Kindern, empfiehlt es sich dies zu berücksichtigen.

Unterschätzen Sie die Probefahrten nicht und sammeln Sie vorm Kauf so viele Informationen wie möglich. Für den reibungslosen Umstieg auf ein E-Auto sind Informationen das A und O.

  • Fahren Sie so viele verschiedene Wagen wie möglich. So entwickeln Sie ein Gefühl für die Elektromobilität.
  • Unterhalten Sie sich mit anderen E-Fahrern z. B. an Ladestationen, beim Händler oder auf Messen, um hilfreiche Informationen zu erlangen. Zudem ist es immer ratsam, Blogs oder einschlägige Zeitschriften zu lesen.

Achtung! Sie wären nicht die ersten Menschen, welche die benötigte Reichweite falsch einschätzen. Analysieren Sie daher vorm Kauf ganz genau Ihr Fahrverhalten beispielsweise über eine oder mehrere Wochen und dokumentieren Sie dieses.

  • Wie viele Kilometer fahren Sie täglich?
  • Welche Fahrten führen Sie hauptsächlich durch?
  • Der Weg zur Arbeit, Schulweg der Kinder, Einkaufsfahrten, Wochenendausflüge oder die Wege zu diversen Freizeitaktivitäten sollten unbedingt berücksichtigt werden.

Setzten Sie die maximale Reichweite Ihres E-Autos mindestens ein Drittel über dem errechneten Durchschnitt an und fragen Sie den Händler nach der Reichweite im Realbetrieb, denn Herstellerangaben sind oft unter unrealistischen Bedingungen geprüft worden und daher nicht zuverlässig.

Die Ladeinfrastruktur in Ihrer unmittelbaren Umgebung ist entscheidend für Ihr E-Auto. Überlegen Sie sich daher vorher genau an, wo Sie Ihr E-Auto laden werden. Für die Installation einer Wallbox in Ihrem Zuhause bekommen Sie einen Zuschuss von 900 Euro. Den Antrag dafür können Sie bei der Kfw-Bank stellen. Achten Sie zudem darauf, dass auch an anderen Orten, an denen Sie viel Zeit verbringen Lademöglichkeiten bestehen. Denn gerade in den Zeiten, in denen das Auto nicht fährt, können Sie den Ladevorgang nebenbei durchführen, z. B. am Arbeitsplatz, beim Einkaufen, oder am Fitnessstudio.

1. Erlaubnis beim Vermieter einholen
Mieter und Vermieter müssen sich einig sein, wenn Sie auf Ihrem zugewiesenen Parkplatz eine Wallbox installieren wollen. Es reicht also die Erlaubnis der Vermieters - früher mussten alle Hausparteien (alle Besitzer) zustimmen und damit sogar eine einzelne Person die Installation verhindern.

2. Standortwahl
Ideal für den Standort Ihrer Wallbox ist eine Garage, weil diese Schutz vor Wind, Wetter und Diebstahl bietet. Ähnlich gut geeignet ist ein Carport, wobei hier darauf geachtet werden sollte, dass möglichst wenig Regen, Hagel oder Schnee in Kontakt mit der Wallbox kommen. Und noch ein praktischer Tipp: Achten Sie auch darauf, wo an Ihrem E-Auto der Ladeanschluss sitzt und wie Sie üblicherweise einparken.

3. Meldung und Genehmigung
Ob lediglich eine Meldung oder sogar eine Genehmigung Ihrer Netzbetreibers notwendig ist, hängt von der Ladeleistung der Wallbox ab. Bei 11 kW-Wallboxen reicht eine Meldung bei Ihrem Netzbetreiber aus. Wallboxen mit 22 kW müssen vom Netzbetreiber genehmigt werden. Der Netzbetreiber entscheidet dann nicht willkürlich, sondern achtet darauf, dass alle Leitungen, Sicherungen und andere bauliche Maßnahmen für die höhere Leistung ausgelegt sind. Evtl. notwenige Nachbesserungen müssen von Ihnen übernommen werden.

3. Förderungen beantragen
Die Mobilitätswende ist politisch gewollt und wird gefördert. Sie können bei den Bundesländern sowie beim Bund Förderungen für Ihre Wallbox beantragen. Am besten informieren Sie sich online, da jedes Bundesland eigene Fördertöpfe und eigene Bewilligungsverfahren hat. Oft kann Ihnen auch Ihr Stromanbieter helfen, denn dieser weiß, welche Fördermöglichkeiten Ihnen offen stehen.

4. Wallbox kaufen
Kaufen Sie eine Wallbox, die zu Ihrem E-Auto passt. Meistens sind 11 kW-Wallboxen völlig ausreichend. Sie schonen den Akku und verlängern das Leben Ihres Elektrofahrzeuges. Sofern Ihr E-Auto darauf ausgelegt ist, sind 22 kW-Wallboxen ideal, um Ihr Fahrzeug in doppelter Geschwindigkeit zu laden. Die Alternative zu einer festen Wallbox ist eine mobile Wallbox. Damit können Sie Ihren Mobilitätsradius erweiternd diese in Hotels, bei einem Geschäftstermin oder auch an anderen Orten einsetzen, um Ihr E-Auto schneller und sicherer zu laden als an einer Haushaltssteckdose.

5. Montage und Installation
Wallboxen liefern Ihrem E-Auto Starkstrom. Sehen Sie unbedingt von einer Selbstmontage ab und beauftragen Sie einen zertifizierten Fachbetrieb, um niemanden in Gefahr zu bringen.

Die Preise für E-Autos sind noch immer relativ hoch, relativieren sich aber durch die staatlichen Förderungen und unterscheiden sich dadurch gar nicht mehr stark von gewöhnlichen Fahrzeugen mit einem Verbrennungsmotor. Sie kann Ihnen beispielsweise die Innovationsprämie einen Umweltbonus von bis zu 9.000 Euro Ersparnis bringen. Sie sollten sich daher vor dem Kauf unbedingt über aktuelle Hersteller-Prämien, Zuschüsse und Steuervorteile informieren.

Verpflichtend für Elektroautos ist lediglich die Haftpflichtversicherung. Es macht aber durchaus Sinn, auch eine Vollkasko-Versicherung abzuschließen. Dabei sollten vor allem Schäden am Akku vollständig abgesichert werden, denn er ist das Pendant zum Motor und der wichtigste Teil des Fahrzeugs. Die Versicherungen für E-Autos sind meist günstiger als Benziner. Grund dafür ist die bessere Sicherheitstechnik, welche zur Einstufung in eine niedrigere Typklasse führt.

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Leipziger Karrierewege - vom Straßenbahnfahrer zum Doktor

Ihre Experten vor Ort

An dieser Stelle könnten diverse Portraits von Unternehmen stehen bzw. die Links zu deren Homepages, welche die beschriebenen Maßnahmen und Möglichkeiten vor Ort umsetzen können.

Idealerweise sind diese in Rubriken wie "Finanzierung", "Sanierung und Umbau", "Beratung" und weitere unterteilt. Die genaue Aufteilung ist abhängig von den teilnehmenden Experten und deren Vorstellung, wo sie sich wiederfinden wollen. Auch eine mehrfache Nennung ist umsetzbar.

Zusätzlich oder alternativ zu den Links auf der Homepage der Unternehmen können eigene Artikel eingebunden werden, wie nachfolgend zu sehen. Diese können ein Unternehmen portraitieren in Form einer Unternehmensvorstellung oder auch einen Fachbeitrag oder Experteninterview zu einem konkreten Thema oder Fall beschreiben.

Schaumburger Experten im Interview

"Energiesparen kann so einfach und auch günstig sein."

Energiekrise: Informationen und Beratungs­angebote

Haben auch Sie eine Preiserhöhung Ihres Versorgers erhalten? Das können Sie tun, um die Kosten besser zu bewältigen. Alle aktuellen Informationen und Beratungsangebote der Verbraucherzentralen zur Energiepreiskrise finden Sie hier.

Spickzettel

Erstellen Sie Ihre eigene To-do-Liste mit den Maßnahmen, die Sie ab jetzt umsetzen wollen. Das geht am besten schriftlich und dafür können Sie sich selber ein Format ausdenken oder einfach unsere Vorlagen nutzen, die sich bereits an den Inhalten dieses Energiekompasses orientieren.

Gewohntes Verhalten zu verändern ist immer mühsam. Daher schaffen Sie sich kleine Erinnerungen, die Ihnen so lange dabei helfen, bis sich Ihre neuen Verhaltensvorsätze automatisiert haben. Auch hier können Sie eigene Wege und Ideen kreieren oder die folgenden Vorschläge nutzen:

Mit Kindern

Am Gebäude

Regionale Unterstützung

Die Akteure